Staatsoberhäupter in westlichen Demokratien Softcover reprint of the original 1st ed. 1989 P 243 S. 89
Hartmann, Jürgen,
Kempf, Udo
著
発行年月 |
1989年02月 |
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出版国 |
ドイツ |
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言語 |
ドイツ語 |
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媒体 |
冊子 |
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装丁 |
paper |
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ページ数/巻数 |
243 S. |
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ジャンル |
洋書 |
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ISBN |
9783531119250 |
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商品コード |
0207085651 |
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商品URL
| https://kw.maruzen.co.jp/ims/itemDetail.html?itmCd=0207085651 |
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内容
Staatsoberhäupter zählen in der politikwissenschaftlichen Analyse westlicher Demokratien zu den eher vernachlässigten Institutionen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Wo das höchste Staatsamt nicht gerade mit einem un übersehbaren Quantum Regierungsgewalt ausgestattet wurde, weckt es we gen seiner "Machtlosigkeit" bei Politikwissenschaftlern wenig Interesse. Die Ausprägungen westlicher Demokratie werden in der vergleichenden Institu tionenbetrachtung zumeist unter den Aspekten des Parlaments und des Span nungsverhältnisses von Parlament und parlamentarisch verantwortlicher Re gierung behandelt. Dabei gibt die Ausgestaltung des höchsten Staatsamtes in gleicher Weise Aufschluß über das Regierungssystem wie die sonst im Vor dergrund stehenden Institutionen. In letzter Zeit ist ein wachsendes publizi stisches und wissenschaftliches Interesse an "westlichen" Staatsoberhäuptern zu verzeichnen. Es sei nur an die aktuellen Probleme der "cohabitation" in Frankreich, an die Auseinandersetzungen um die Wahl des Österreichischen Präsidenten Waldheim oder an die weithin beachteten Auftritte des deutschen Bundespräsidenten von Weizsäcker erinnert. 1. Das Staatsoberhaupt als Problem einer Regierungssystemtypologie Das Staatsoberhaupt verkörpert in westlichen Demokratien neben Parlament und Regierung ein Schlüsselelement des Regierungssystems. Lediglich in den USA ist dem obersten Staatsamt angemessene politikwissenschaftliche Beach tung zuteil geworden. Die USA sind jedoch als Verkörperung eines präsiden tiellen Regierungssystems untypisch für die Regierungssystemstrukturen al ler übrigen westlichen Demokratien. Regierungssystemtypologien bieten 7 sich als politikwissenschaftlich ergiebigste theoretische Dimension eines Staatsoberhäuptervergleichs an. Ungeachtet aller Differenzen und Nuancie rungen gleichen sich die Regierungssystemtypisierungen westlicher Demo und kratien darin, daß sie die Ausgestaltung des Verhältnisses von Parlament Regierung als maßgebliches Unterscheidungskriterium hervorheben.